Erstellung einer Facebook-Unternehmensseite im Jahr 2024: ein vollständiger Leitfaden für Anfänger | Onlypult.com

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5 Januar 2024

Facebook führte Untersuchungen durch, die zeigen, dass die Interaktion seiner Nutzer mit Inhalten die gleiche Kennzahl aller anderen sozialen Medien bei weitem übertrifft. Wenn Sie über eine Facebook-Unternehmensseite verfügen, haben Sie die Möglichkeit, fast zwei Milliarden Nutzer weltweit über Ihre Marke zu informieren.

Die Facebook-Unternehmensseite ist ein öffentlicher Account, den Sie für Ihr Unternehmen, Ihre Marke oder Ihr Produkt einrichten können. Diese Seite ähnelt in vielem einer persönlichen Facebook-Seite, was Posts betrifft (Fotos und Videos, Bearbeitung, Links, Ankündigung von baldigen Veranstaltungen u. a.), verfügt jedoch über zusätzliche Funktionen.

In unserem Leitfaden legen wir dar, wie Sie die perfekte Facebook-Unternehmensseite erstellen, die Ihren Unternehmenszielen entspricht. Je mehr treue Follower Sie haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Ihre Kunden werden.

Was ist eine Facebook-Unternehmensseite?

Eine Facebook-Unternehmensseite stellt nach Meinung von Facebook selbst das digitale Schaufenster eines Unternehmens dar. Es ist die Seite, auf der Sie Ihre Marke präsentieren und das Publikum des größten sozialen Mediums der Welt beeinflussen. Ihre Unternehmensseite sieht auf Desktop-Versionen und Bildschirmen von Mobilgeräten gleich gut aus. Die Erstellung der Seite ist kostenlos und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

Die Facebook-Unternehmensseite eröffnet neue Möglichkeiten u. a. durch:

  • Platzierung von Inhalten
  • Dienstleistungsangebot an Kunden, Lösung von Problemen/Beschwerden der Kunden
  • Entwicklung von Kooperationsprojekten
  • Interaktion mit Followern durch persönliche Nachrichten

9 Schritte für die Erstellung einer Facebook-Unternehmensseite

Wie bereits erwähnt, ist die Erstellung einer Facebook-Unternehmensseite eine relativ einfache Aufgabe. Branchenexperten raten jedoch zur Anwendung bestimmter technischer „Tricks“. Die Marketingkampagnen werden durchaus erfolgreich sein, wenn Sie sich an den nachstehenden Aktionsplan halten.

1. Erstellung einer Facebook-Unternehmensseite

Loggen Sie sich in Ihren Facebook-Account ein und klicken Sie in der Befehlszeile oben im Profil auf den Button „Erstellen“ neben dem Startseitensymbol. Es gibt mehrere Optionen, was Sie erstellen können: eine davon ist „Seite“.


Danach werden Sie auf eine Seite weitergeleitet, auf der Sie Ihren Namen und Ihre Altersgruppe angeben können. Tragen Sie die Bezeichnung Ihres Unternehmens in die erste Spalte der Seite ein. Beachten Sie, dass die Bezeichnung wiedererkennbar sein sollte und sich nicht von der Bezeichnung unterscheidet, die Sie in anderen sozialen Medien oder auf Ihrer Webseite verwenden.


Jede Kategorie hat ihre einzigartigen Funktionen. Es ist praktisch, dass Sie die Kategorie jederzeit ändern können, wenn sie für Sie aus irgendwelchen Gründen nicht passend ist. Derzeit kann man aus sechs Kategorien eine auswählen:

  1. Lokaler Anbieter oder Standort
  2. Unternehmen, Organisation oder Institution
  3. Marke oder Produkt
  4. Künstler, Musikgruppe oder Persönlichkeit des öffentlichen Lebens
  5. Unterhaltung
  6. Event oder Community

2. Erstellen und Hinzufügen eines Profilbildes

Wie jedes andere visuelle Element Ihrer Seite sollte das Profilbild immer attraktiv sein und vollständig der Ausrichtung Ihres Unternehmens entsprechen. Das Bild sollte einfach, aber einprägsam sein, so, dass es auf die Nutzer einen Eindruck macht. Vorzugsweise sollte es ein Bild sein, das Sie auch in anderen sozialen Medien verwenden. Ein solches Foto vermittelt von Ihnen ein kohärentes Online-Bild.


Das Bild muss eine Auflösung von mindestens 170 х 170 Pixel aufweisen. Obwohl das Bild klein angezeigt wird, werden die Nutzer es sicher merken, wenn es von schlechter Qualität ist.

Wenn Sie ein allgemeines Bild verwenden, ist es wenig wahrscheinlich, dass es den Nutzern im Gedächtnis bleibt. Die Facebook-Unternehmensseite hat zum Ziel, die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen. Daher ist bei der Auswahl des Bildes genau der umgekehrte Ansatz angebracht: das zu verwenden, was Sie auch im Schaufenster Ihres Offline-Geschäfts verwenden. Man kann auch einige thematische Elemente hinzufügen (z. B. Girlanden in der Vorweihnachtszeit oder einen Regenbogen als Zeichen der Unterstützung der Bewegung für LGBT-Rechte), aber die Grundidee ist, dass sich dabei das Bild nicht wesentlich verändern darf.

Wenn das Unternehmen eine eigene Farbe hat, sollten Sie sie in Ihrem Profil aktiv verwenden. Das untere Bild zeigt, wie McDonald’s das macht. Das Profilbild ist perfekt komponiert: die Bezeichnung des Unternehmens, leuchtende Farben, die sowohl auf anderen Online-Plattformen als auch in Offline-Restaurants verwendet werden, und eine perfekte Platzierung aller Objekte.


3. Erstellen und Hinzufügen eines Titelbildes

Das Titelbild Ihrer Facebook-Seite ist ein großes Begrüßungsbild, das ein Viertel des Bildschirms einnimmt. Klarerweise muss daher auch an seine Auswahl mit Sorgfalt herangegangen werden. Wenn die Nutzer Ihr Profilbild nicht sofort bemerken, werden sie das Titelbild nicht übersehen können. Hier sind einige Tipps, was Sie auf dem Titelbild Ihrer Unternehmensseite darstellen können:

  • Ihr neuestes Produkt
  • interessante grafische Analyse Ihres Produkts
  • aktuelle Angebote
  • Foto Ihres Teams, Ihres Geschäfts, Büros oder Restaurants

Die Größe des Titelbildes auf Facebook beträgt 851 х 315 Pixel. Beachten Sie, dass die Desktop- und Mobilversion von Facebook das Begrüßungsbild unterschiedlich darstellen: Auf Mobilgeräten werden die linke und rechte Seite des Bildes abgeschnitten. Obwohl die meisten Nutzer Ihre Seite auf ihren Mobilgeräten aufrufen, ist das kein Grund, das restliche Publikum außer Acht zu lassen.


Neben den technischen Eigenschaften muss das Titelbild den Anforderungen an das Design der Facebook-Seite entsprechen. Wie für andere Fotos, die Sie auf Ihrer Seite platzieren, gelten auch für das Titelbild folgende Regeln:

  • Es dürfen keine urheberrechtlich geschützten Bilder verwendet werden.
  • Das Bild muss dem Konzept „Für jedes Alter“ oder „Für die Arbeit geeignet“ entsprechen.
  • Das Bild verstößt nicht gegen die Regeln für die Werbeplatzierung auf der Plattform.

4. Hinzufügen eines Call-to-Action-Buttons

Facebook hat vor kurzem personalisierte Call-to-Action-Buttons für seine Nutzer eingeführt: Sie können den Ort ändern, an den der Nutzer nach Tippen auf den Button weitergeleitet wird. Das kann eine Weiterleitung auf Ihre Webseite, eine Landingpage, ein Feedback-Formular u. a. sein. Die auf Facebook am häufigsten verwendeten Call-to-Action-Buttons sind:

  • Abonnieren
  • Zum Shop
  • Kontaktieren Sie uns
  • Buchen
  • App verwenden
  • Video ansehen
  • Spielen

Die Wahl des Call-to-Action-Buttons bleibt immer Ihnen überlassen. Verknüpfen Sie ihn mit dem derzeit wichtigsten Unternehmensziel. Gegebenenfalls kann er später geändert werden. Wenn Sie sich beispielsweise momentan für das Wachstum Ihres Blogs oder die Anzahl der Newsletter-Abonnenten interessieren, können Sie den Button „Abonnieren“ einfügen. Wenn Sie ein Werbevideo haben und möchten, dass es möglichst viele Nutzer sehen, platzieren Sie den Button „Video ansehen“.


Nicht jedem ist bekannt, dass Facebook die Klickstatistik für den Call-to-Action-Button für einen bestimmten Zeitraum angeben kann. Die Anzahl der Klicks wird in der Kopie des Buttons angezeigt. Man kann auch andere analytische Daten für den Klickverlauf des Call-to-Action-Buttons einsehen. Diese Funktion ist besonders nützlich, wenn Sie unlängst den Button geändert haben und nun wissen möchten, wie effektiv er ist.


5. Beschreibung der Seite

Nun ist es an der Zeit, die Bedeutung Ihres Unternehmens in Worte zu fassen. Die Beschreibung des Unternehmens ist ebenso wichtig wie die visuelle Gestaltung der Seite, da gerade diese Informationen der Nutzer in den Suchergebnissen sieht. Für die Beschreibung stehen nicht viele Zeichen zur Verfügung, aber das ist gut so: kurze und prägnante Texte sind im Internet sehr beliebt.


Unten finden Sie einige Ideen, was Sie in der Beschreibung darlegen können. Sie müssen sich nicht auf eine Kategorie beschränken, sondern versuchen Sie, mehrere von ihnen zu kombinieren, um eine unverwechselbare Beschreibung zu erhalten. Sie können Themen behandeln wie:

  • Geschichte des Unternehmens: Sie können die Entwicklung, Erfolgsgeschichten und umgekehrt auch Misserfolge beschreiben. Spannende und emotionale Geschichten haben auf das Publikum große Wirkung, sie „fesseln“.
  • Art der Dienstleistung oder des Produkts, die Sie anbieten. Versuchen Sie, möglichst klar zu beschreiben, was Sie verkaufen. Gehen Sie davon aus, dass die Leute über Sie nichts wissen und diese Seite Ihre erste Begegnung, ein Kennenlernen, ist.
  • Kontaktinformationen: Wählen Sie Ihre häufigsten Kommunikationskanäle und geben Sie diese an: Telefon, E-Mail, Facebook-Messenger u. a. Die Nutzer müssen genau wissen, wohin sie sich mit ihren Fragen wenden können.
  • Andere Social-Media-Accounts: Es kann durchaus sein, dass Facebook nicht die einzige Plattform ist, die Sie nutzen. Cross-Promoting von Accounts kann ein gutes Instrument sein, um Ihre Marke aus verschiedenen Blickwinkeln zu präsentieren.
  • Verhaltensregeln für Ihren Account: Wenn Sie bestimmte Regeln für die Gestaltung von Posts, für Kommentare oder andere Aktionen haben, teilen Sie dies den Nutzern mit.

6. Kreieren Sie einen unverwechselbaren Benutzernamen

Wenn Sie einen Facebook-Account einrichten, erhalten Sie eine eindeutige URL-Kennung etwa in der Form: facebook.com/YourCompany-987654321. Sie können diese ID einige Zeit so lassen, aber es ist besser eine personalisierte ID zu erstellen.


Diese ID kann der Name Ihrer Seite oder etwas Ähnliches sein. Wir betonen nochmals: Sie sollten sich in allem um Konsistenz bemühen. Wenn die von Ihnen gewählte ID bereits durch jemanden besetzt ist, können Sie Ihre Fantasie spielen lassen. Beachten Sie aber dabei, dass die Verwendung von Abkürzungen oder Akronymen, die keine direkten Abkürzungen Ihrer Unternehmensbezeichnung sind, nicht gerade die beste Idee sind.

7. Verleihen Sie Ihrer Seite Individualität

Individualität beschränkt sich nicht nur auf den Benutzernamen. Damit sich die Seite abhebt und unter ähnlichen Accounts hervorsticht, sollten Sie ihr ein besonderes Design geben. Sehen Sie sich im Einstellungsbereich „Vorlagen und Tabs“ um, und probieren Sie sie aus. Sie können beispielweise die Tabs in der für Ihre Seite passenden Reihenfolge anordnen.

Facebook kommt seinen Nutzern entgegen und bietet eine große Auswahl an Vorlagen für die Seitengestaltung an. Sie können Vorlagen aus folgenden Kategorien auswählen:

  • Kauf
  • Unternehmen
  • Orte
  • Filme
  • NGO
  • Politiker
  • Dienstleistungen
  • Restaurants und Cafés
  • Videoseite


Bei den Tabs, die Sie hinzufügen und in der von Ihnen gewünschten Reihenfolge anordnen können, gibt es eine große Auswahl. Sie können die Tabs „Aktuelle Angebote“, „Dienstleistungen“, „Produktbeschreibung“, „Fotos“, „Videos“, „Streaming“, „Beiträge“, „Bewertungen“, „Events“, „Gruppen“ u. a. erstellen.

8. Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen der Seite

In den Facebook-Einstellungen gibt es viele Optionen hinsichtlich Privatsphäre und Sicherheit der Seite. Sie können z. B. festlegen, wer die Seite in seinen Veröffentlichungen taggen oder mit anderen Nutzern teilen darf. Wir empfehlen, dies allen zu erlauben. Die Erwähnung oder ein Tag der Seite in einem Post anderer Nutzer und in deren Feeds stellt für Sie eine kostenlose Werbung dar.

Sie müssen entscheiden, ob die Seite den Nutzern zur Berücksichtigung angeboten wird, wenn sie etwas zu einem bestimmten Thema suchen. Im Moderatorenbereich können Sie auf Ihrer Seite einen Filter für Vulgärsprache einrichten. Wenn Sie wollen, dass die Nutzer Änderungen der Informationen auf der Seite oder des Profilbildes sehen können, müssen Sie dies in den Einstellungen entsprechend markieren.

Darüber hinaus stehen viele einstellbare Optionen zur Verfügung: Senden von Nachrichten, Bearbeiten, Benachrichtigungen, Messenger, Rollen für Personen, die die Seite verwalten, bevorzugte Zielgruppe und andere Seiteneinstellungen.


Wenn die Tätigkeit Ihres Unternehmens mit Alkohol, Tabakwaren oder Waren für die Altersgruppe 18+ verbunden ist, ist es besser, Beschränkungen für die Seitenaufrufe nach dem Alter der Nutzer vorzusehen. Solche Beschränkungen sind auch für Werbetreibende interessant, die nicht mit dem Vertrieb von ungeeigneten Produkten an Minderjährige in Verbindung gebracht werden wollen.

9. Überprüfung der Integrität der Seite

Betrachten Sie die Seite abschließend als Ganzes. Weist sie alles auf, was Sie wollen? Überprüfen Sie den Bereich „Main“ und füllen Sie alle leeren Felder aus. Die Facebook-Algorithmen wählen in erster Linie die Seiten aus, auf denen die Angaben möglichst vollständig sind.

Zudem haben möglichst vollständige Angaben auf der Seite unzweifelhafte Vorteile. Beispielsweise können Sie spezifische Informationen aufführen, die Nutzer und potenzielle Kunden nicht in anderen Quellen finden: von zusätzlichen Adresslinks bis zu Branchenauszeichnungen und Anerkennungen. Eine ausgezeichnete Idee ist auch, über Ihre Teammitglieder und deren Funktionen zu berichten.


Sind Sie mit der Seite zufrieden? Wenn ja, ist es an der Zeit, Inhalte zu veröffentlichen und live zu gehen! Gehe Sie zum Bereich „Seitensichtbarkeit“ und klicken Sie auf „Seite veröffentlichen“.

Nach Veröffentlichung der Seite können jederzeit Änderungen vorgenommen werden. Vergessen Sie nicht, die Facebook-Seite zu aktualisieren, wenn sich in Ihrem Unternehmen etwas ändert, sei es eine weitere Adresse, Telefonnummer, neue Produktlinie oder sogar eine neue Unternehmensbezeichnung: Informieren Sie darüber unbedingt auf Ihrer Seite und tragen Sie die Änderungen in die entsprechenden Bereiche ein.

Und wie geht es weiter?

Die Erstellung einer Seite an sich ist natürlich ein wichtiger Schritt, aber das ist erst der Beginn eines langen Weges. Nun müssen Sie Ihre Inhalte erstellen, publizieren und bewerben. Unten sind einige wichtige Schritte für die Werbung aufgeführt, die vorrangig zu unternehmen sind.

Fügen Sie Beteiligte hinzu

Unabhängig davon, ob Sie ein kleines Start-up mit zwei Marketern oder ein Großunternehmen mit einem ganzen Marketingteam sind, ist es unerlässlich, dass jeder an der Marketingkampagne Beteiligte Zugriff auf Ihre Facebook-Seite hat. Jedem dieser Beteiligten können eine eigene Rolle und Zugriffsebene zugewiesen werden:

  • Administrator: Person, die die Rollen verwaltet und Zugriff auf alle Seiteneinstellungen hat. Wenn die Seite von Ihnen erstellt wurde, sind Sie standardmäßig der Administrator.
  • Redakteur: Diese Person ist nicht berechtigt, Rollen zuzuweisen, darf jedoch eine Vielzahl von Aufgaben erledigen. Diese Rolle ist am besten für jemanden geeignet, der die Accounts täglich führen darf.
  • Moderator: Mitarbeiter, der sich mit der Unterstützung der Nutzer und Kunden Ihres Unternehmens beschäftigt. Der Moderator kann keine Inhalte veröffentlichen, darf jedoch kommentieren, Kommentare löschen und Nutzer sperren.
  • Werbetreibender: Rolle der Person, die für die Werbeplatzierung auf der Seite verantwortlich ist. Klarerweise ist diese Person berechtigt, Werbeblöcke anzusehen, einzurichten und zu bearbeiten.
  • Analyst: hat Zugriff auf Analysen und kann sehen, wer Inhalte auf der Seite veröffentlicht hat, kann jedoch die Seite nicht bearbeiten, mit Kommentaren interagieren, Nachrichten senden u. Ä.

Um die Zusammenarbeit auf der Seite zu verwalten, gehen Sie in den Einstellungen auf „Seitenrollen“ und geben Sie die an Ihren Facebook-Account gebundene E-Mail-Adresse oder die Bezeichnung des Accounts der Person ein, die Ihre Seite gelikt hat.

Veröffentlichen Sie Ihren ersten Beitrag

Eine Facebook-Unternehmensseite ohne Beiträge und Veröffentlichungen ist völlig sinnlos. Die Publikation Ihres ersten Beitrages mag für Sie eine ziemlich aufregende Angelegenheit sein, aber denken Sie daran, dass die Erstellung von Inhalten nicht Sache eines Augenblicks ist, sondern eine lange und faszinierende Geschichte. Bewahren Sie daher ruhig Blut! Für den ersten Beitrag eignet sich gut:

  • Begrüßung Ihres Publikums: Verleihen Sie diesem Post eine persönliche Note, indem Sie sich an ihre bestehenden und potenziellen Follower wenden. Sie brauchen das Rad nicht neu zu erfinden und sich zu wichtig zu nehmen. Es reicht eine einfache Begrüßung, ähnlich der, die Sie bereits auf Ihrer Webseite haben.
  • Vorstellung Ihres Teams: Wer steht hinter Ihrer Unternehmensbezeichnung? Sie können über diese Personen schreiben (wie sie heißen, womit sie sich im Unternehmen beschäftigen) oder wie diese beim Aufbau Ihres Unternehmens halfen.
  • Interessante Fakten aus der Unternehmensgeschichte: Sicher kennen Sie einige derartige Geschichten. Wenn das Unternehmen gerade erst seinen Weg und sein Wachstum begonnen hat, berichten Sie, warum Sie sich dafür entschieden haben. Wenn Ihr Unternehmen bereits seit mehreren Jahren tätig ist, teilen Sie mit, wie Ihr Weg war und was Sie bereits erreicht haben.
  • Werbepost für Ihr Produkt: Sie können sofort ohne Einleitung auf das Geschäft zu sprechen kommen. Einer der Zwecke der Erstellung der Facebook-Seite ist die Bewerbung Ihrer Produktlinie oder Dienstleistungen. Beginnen Sie damit!


Bewerben Sie Ihre Seite

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Ihre Seite und Beiträge zu bewerben. Facebook bietet beispielsweise eine ganze Reihe von Widgets und Navigations-Buttons, die zu Ihrer Unternehmensseite weiterleiten und die Sie auf Ihrer Webseite hinzufügen können. Diese Buttons helfen den Besuchern Ihrer Webseite, bei der Suche Ihrer Facebook-Unternehmensseite Zeit zu sparen: Sie klicken einfach auf den Button, der sie sofort auf die gewünschte Seite weiterleitet.

Ihr erster Post kann über die Newsfeeds der Nutzer beworben werden. Selbst wenn der Nutzer Ihre Seite noch nie besucht hat, sieht er den als „gesponserter Beitrag“ gekennzeichneten Post. Sie können sich nicht nur selbst vorstellen, sondern auch erzählen, unterhalten oder die Nutzer über etwas informieren, je nachdem, worum es in Ihrem ersten Post ging.


Fügen Sie in der Signatur Ihrer geschäftlichen E-Mails einen Link zu Ihrer Facebook-Seite hinzu. Diese Funktion erlaubt den Nutzern, Ihre Seite zu besuchen, ohne sich in ihren Account auf der Webseite einzuloggen zu müssen. Wenn Sie Newsletter versenden oder mit Ihren Geschäftspartnern korrespondieren, sollten Sie keine Gelegenheit versäumen, auf Ihre Ressourcen in den sozialen Medien aufmerksam zu machen.

Analysieren Sie, was funktioniert und was nicht

Die Bewertung der Ergebnisse ist ein essentieller Bestandteil der Arbeit in den sozialen Medien. Auf Grundlage früherer Erfahrungen und der erhaltenen Ergebnisse können Sie in Zukunft wirksamere Entscheidungen treffen.

Beginnen Sie in erster Linie mit dem integrierten Analysetool der Plattform, Facebook Insights. Dieses Tool liefert Ihnen anhand riesiger statistischer Stichproben Analysen zu Ihrem Account. Es gibt freilich noch zahlreiche andere, kompliziertere und vielseitige Analysetools für soziale Medien, aber wir empfehlen Ihnen, mit Facebook Insights zu beginnen.

Sie haben bereits mehrere Beiträge veröffentlicht und Ihre Werbekampagne gestartet, d. h. es gibt bereits Statistiken, die Sie analysieren können. Sie können beispielsweise feststellen, wie viele Likes die Seite erhielt oder wie groß die Reichweite und das Engagement der Zielgruppe waren. Sie können die Ergebnisse der laufenden Woche mit denen der Vorwoche vergleichen. Wenn Sie positive Veränderungen sehen, ermitteln Sie die Gründe dafür und verwenden Sie die funktionierenden Techniken. Wenn sich die Kennzahlen für die laufende Woche verschlechtert haben, überprüfen Sie, was Sie falsch gemacht haben, und passen Sie für die Zukunft Ihre Strategie in diesem Bereich an.


Einen detaillierteren Bericht können Sie erhalten, wenn Sie andere spezialisierte Tools verwenden, die neben der auf Facebook Insights zur Verfügung stehenden Basisstatistik Ihren Account eingehender analysieren. Daraus ergibt sich nur ein Schluss: Je mehr Statistikdaten Sie sammeln können, desto besser! Aber alle Daten helfen nur dann, wenn sie Grundlage für richtige Handlungen werden.

FAQ

Aus technischer Sicht können Sie natürlich auf Ihrer Seite das machen, was der Entwicklung Ihres Unternehmens hilft. Diese Vermischung von Privatem und Geschäftlichem ist jedoch nicht empfehlenswert, da:

Sie gegen die Regeln verstoßen. Die Verwendung Ihrer persönlichen Seite für kommerzielle Zwecke wird von Facebook als unfair angesehen. Viele Accounts wurden gesperrt, weil sie für kommerzielle Zwecke genutzt wurden, obwohl sie persönliche Seiten waren.

Ihr Account nicht von so vielen Nutzern gesehen wird, wie Sie wünschen. Die Suchmaschinen bevorzugen Geschäftsseiten gegenüber persönlichen Accounts. Insgesamt verlieren Sie die Möglichkeit, Ihren Account in einem breiten Nutzerkreis zu bewerben und versäumen Sie eventuelle neue Leads. Zudem gibt es auf persönlichen Seiten keine Optionen für Werbekampagnen.

Sie die höchstmögliche Anzahl von Freunden erreichen können. Diese ist auf einem persönlichen Account mit 5000 begrenzt. Wenn Sie planen, als Unternehmen zu wachsen, ist es eindeutig vorteilhafter, eine Unternehmensseite mit einer unbegrenzten Anzahl von Nutzern einzurichten, die Ihre Seite liken.

Die Umwandlung einer persönlichen Seite in eine Facebook-Unternehmensseite nimmt keine fünf Minuten in Anspruch. Die Vorgehensweise ist einfach:

  1. Gehen Sie auf Ihren Facebook-Account, den Sie umwandeln möchten.
  2. Klicken Sie auf „Profil bearbeiten“ rechts oben.
  3. Wählen Sie in der linken Seitenleiste „Grundlegende Informationen“.
  4. Klicken Sie auf die Dropdown-Liste „Kategorie“.
  5. Scrollen Sie durch alle Optionen und wählen Sie die für Sie passende aus.
  6. Klicken Sie auf „Speichern“. Fertig!

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